Der Erste Weltkrieg brachte auch im "Klösterchen" tiefgreifende Veränderungen mit sich. In der "Militärabteilung Augustinerkloster" wurden in den Kriegsjahren insgesamt 5000 Verwundete versorgt. Die Schwestern holten in einem Lazarettzug auf hunderten Fahrten verwundete Kölner und auch schwerverletzte ausländische Soldaten ab. Sie riskierten viel, um anderen zu helfen – bei einem Zusammenstoß mit einem Militärzug wurden 1917 fünf Ordensschwestern getötet. Daran erinnert bis heute ein Denkmal im Innenhof des Mutterhauses.