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1946 – 1989
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Wiederaufbau und deutliche Erweiterung
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Auch die medizinischen Einrichtungen in Köln gleichen nach Kriegsende einem Trümmerfeld; ganze zwei Röntgenapparate funktionierten in der ganzen Stadt noch. Die Schwestern im Krankenhaus der Augustinerinnen hatten nicht nur mit der Versorgung der Patienten alle Hände voll zu tun; sie schleppten auch noch Steine aus den Trümmern und begannen mit dem Wiederaufbau. Dieser ging bald entscheidend voran: 1951 wurden das im Krieg zerstörte Mutterhaus und die Kapelle wieder errichtet; 1955 erhöhte der Anbau eines neuen Flügels an das Krankenhausgebäude in der Jakobstraße die Kapazität des "Severinsklösterchens" auf insgesamt 360 Betten. Auch medizinisch wurde das Spektrum größer; im selben Jahr öffnete die bald weit über die Grenzen Kölns hinaus bekannte orthopädische Abteilung. Das Krankenhaus wuchs weiter: 1956 wurden dem Altbau zwei weitere Trakte mit 100 Betten und ein Schwesternhaus hinzugefügt; 1959 wurde am Kartäuserhof ein neues Ordensschwesternwohnhaus gebaut und das Krankenhaus in der Jakobstraße um eine Etage aufgestockt.

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Das heutige Verwaltungsgebäude wurde 1969 als Wohnheim für Schwestern und Angestellte eröffnet. 1972 wurden weitere Ideen in die Tat umgesetzt: Im Garten zwischen Mutterhaus und Altbau entstand nach den Plänen des "Architekten Tabeling" ein modernes Fortbildungszentrum mit einem Festsaal und einem Schwimmbad.

Das Krankenhaus war mit einem breitgefächerten medizinischen Angebot zu einem Zentrum der gesundheitlichen Versorgung der Menschen in Köln weit über das "Vringsveedel" hinaus bekannt geworden.