Nach Kriegsende konnte trotz aller Neuerungen das "Klösterchen" nicht mehr den Anforderungen entsprechen – schließlich war die Einwohnerzahl Köln von 1888 bis 1928 von 260.000 auf 740.000 angewachsen. Unter der Leitung des Aachener Professors Pirlet wurde auf dem Gelände zwischen Severinstraße, Jakobstraße, Kartäusergasse und Kartäuserhof ein ganz neues Krankenhaus mit terrassenförmig angelegten Stockwerken errichtet. 1931 fertiggestellt, entsprach es den veränderten Anforderungen an Hygiene und an eine vielseitige medizinische Versorgung.