Eine Einrichtung der Stiftung der Cellitinnen e.V.
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Unfallchirurgie

Unfallchirurgie

Expertenhilfe bei Verletzungen und Wunden - auch im Notfall

Leitender Oberarzt Dr. med. Burkhart Adler
Als Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung erfüllt die Unfallchirurgie den Versorgungsauftrag für die Stadt Köln. Zudem werden Arbeits- und Wegeunfälle im Auftrag der gesetzlichen Unfallversicherung ambulant und stationär behandelt.

Die Klinik ist zum Verletzungsartenverfahren nach § 6 Verletzungsartenverzeichnis (VAV)zugelassen. In der Patientenversorgung besteht eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen – sowohl Hausärzte als auch Fachkollegen-, die häufig Vor– und Nachbehandlung übernehmen können, sie aber auch jederzeit hier vorstellen können.

Entdecken Sie unser Leistungsspektrum und informieren Sie sich über die verschiedenen Krankheitsbilder, deren Diagnostik und Therapie

Operative Versorgung von Knochenbrüchen und Erkrankungen

Dazu gehören der Schultergürtel, mit Schulterblatt (Scapula) und Schlüsselbein (Clavikula), der Arm mit Oberarm (Humerus), Elle (Ulna), Speiche (Radius), Handwurzelknochen (Carpus) und die Hand mit Mittelhand (Metacarpus) und Fingern (Digiti), bestehend aus Fingergliedern (Phalangen). Mit dem körperfernen Speichenbruch findet sich der häufigste Bruch des Menschen an der oberen Extremität.

Verfahren Grundsätzlich versorgen wir in unserer Klinik nahezu jeden Bruch (Fraktur) der Extremitäten. Hierzu verwenden wir alle bewährten und modernen Osteosyntheseverfahren, wie Platten, Schrauben, Nägel, Drähte und äußere Festhalter (Fixateur externe). Aber auch nicht-operative (konservative) Behandlungskonzepte können in Abhängigkeit von Verletzungsmuster und allgemeiner Gesundheit des Verletzten sinnvoll sein und werden in geeigneten Fällen angeboten. Der Heilungsverlauf wird sowohl nach operativen, wie auch nach konservativen Frakturversorgungen durch regelmäßige Röntgenuntersuchungen überprüft.


Dazu gehören an knöchernen Strukturen Becken und Hüftgelenk, den Oberschenkel (lat. Femur), das Kniegelenk mit der Kniescheibe (lat. Patella), den Unterschenkel mit dem Schien- und Wadenbein (lat. Tibia/Fibula) sowie das Sprunggelenk und schließlich den Fuß mit Fußwurzel, Mittelfuß und den Zehen. Knöcherne Verletzungen der unter Extremität sind vergleichsweise häufig, so können praktisch sämtliche Knochen der unteren Extremität in Abhängigkeit von der Krafteinwirkung von Brüchen betroffen sein, eine sehr häufige Fraktur ist z. B. die Schenkelhalsfraktur, als typische Fraktur des älteren Menschen.

Verfahren Für die Versorgung der unterschiedlichsten Frakturen der unteren Extremität stehen zahlreiche moderne Osteosyntheseverfahren sowie konservative Behandlungswege zur Verfügung, die in unserer Klinik angeboten und in großer Zahl durchgeführt werden. Sie finden in den Texteilen zu wichtigen Regionen der unteren Extremität noch weitere Details.

Neben den Knochenbrüchen (Frakturen) spielen aber auch gerade Gelenkverletzungen eine große Rolle, so insbesondere am Kniegelenk mit Schädigung von Seitenbändern, Kreuzbändern und Gelenkscheiben (Menisken) sowie auch der Bandapparat des Sprunggelenks. Weitere Verletzungen können die Muskulatur (z.B. Muskelfaserrisse) und die großen Sehnen (Achillessehne, Patellarsehne, Quadrizepssehne) betreffen.

Grundsätzlich gilt für alle Verletzungen der unteren Extremität, dass für den Behandlungserfolg eine exakte klinische und röntgenologische Diagnostik erforderlich ist, gefolgt von geeigneten Operationsverfahren und/oder konservativer Behandlungsmöglichkeiten auch unter Einsatz von orthopädischen Hilfsmitteln (Orthesen) und schließlich als ganz wesentlicher Bestandteil eine individuell angepasste krankengymnastische Übungsbehandlung.

Behandelte Verletzungen

Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in der Behandlung sämtlicher Extremitätenverletzungen, wobei moderne Verfahren mit winkelstabilen Nagel- und Plattensystemen breite Anwendung finden.

Darüber hinaus behandeln wir:

  • Becken- und Wirbelsäulenverletzungen
  • Verletzungen von Brustkorb und Bauchraum
  • Schwerst- und Mehrfachverletzte in enger Kooperation mit den großen regionalen Traumazentren
  • Hüft- und Schultergelenke (operativer Gelenkersatz)
  • die großen Gelenke (operative Gelenkspiegelung)
  • verletzte und erkrankte Hände (Brüche, Bandverletzungen, Sehnenverletzungen, Engpasserkrankung von Nerven / Karpaltunnelsyndrom, Sehnenscheidenentzündungen / "schnellender Finger" u. ä.)
  • Sportverletzungen in differenzierter Form

Aufgrund der starken Zunahme der Osteoporose und der damit verbundenen Verletzungszunahme gerade bei älteren Menschen haben wir uns in den vergangenen Jahren besonders intensiv damit befasst und können entsprechende operative und konservativ- medikamentöse und funktionelle Therapiemöglichkeiten anbieten.

Darüber hinaus bieten wir gemeinsam mit der Anästhesie und Intensivmedizin eine individuelle und angepasste Schmerztherapie.

Zusammenarbeit mit der Reha

Es besteht eine gute Zusammenarbeit mit stationären Rehabilitationskliniken sowie mit dem ambulanten Rehabilitationszentrum am Krankenhaus, das eine ambulante Rehabilitation für BG-Versicherte und Privatversicherte Verletzte anbietet und ermöglicht. Der Leiter der Unfallchirurgie betreut als Ärztlicher Leiter das Ambulante Rehazentrum.

Gesicherte Qualität

Neben der klinischen Tätigkeit mit individueller Patientenversorgung wird ein großes Gewicht auf die Überprüfung und Sicherung der Behandlungsqualität gelegt. Die Klinik nimmt an den Qualitätssicherungsprogrammen der Ärztekammer Nordrhein teil; dies wird flankiert durch haus- und klinikinterne Projekte und Maßnahmen.

Kontakt

Krankenhaus der Augustinerinnen
Klinik für Allgemein-, Visceral-, Thorax- und Unfallchirurgie
Jakobstraße 27 – 31
50678 Köln

Leitender Oberarzt:
Dr. med. Burkhart Adler


Sekretariat:
Alexandra Boss
Fon: 0221/3308-1600
Fax: 0221/3308-1606


Notfallambulanz:
Fon: 0221/3308-1600, -1601
Fax: 0221/3308-1606

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