Eine Einrichtung der Stiftung der Cellitinnen e.V.
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Leistungsspektrum

Leistungsspektrum

Sehnenrisse

Konservative | Operative Therapie

Achillessehnenrisse (Achillessehnenruptur) sind die häufigste Sehnenverletzung der unteren Extremität. Die zumeist beim Sport auftretende Verletzung basiert nicht selten auf einer degenerativen Vorschädigung der Sehne.

Ein konservatives, d. h. nicht operatives Vorgehen, ist dann möglich, wenn die Sehne nur zum Teil gerissen ist oder die Sehnenenden bei der Ultraschalluntersuchung einander derart annäherbar sind, dass sie wieder zusammenheilen können. Dann erhält der Patient einen Spezialschuh, mit dem ein Gehen in "Spitzfußstellung" möglich ist.

In der Regel ist die Sehne jedoch vollständig gerissen, so dass eine Operation das bessere Behandlungsergebnis verspricht. Eine Nachbehandlung im Spezialschuh ist auch hier für 6-8 Wochen notwendig. Wiederaufnahme von Laufsport empfehlen wir frühestens nach 12 Wochen, Mannschaftssport und Rückschlagsportarten sollten erst nach 6 Monaten wieder begonnen werden. Die Quadrizepssehnen- und Patellarsehnenruptur ist ebenfalls eine Folge einer plötzlichen Überbelastung einer vorgeschädigten Sehne. Eine operative Therapie ist hier nahezu immer angezeigt.

Neben stabilem Nahtmaterial wird häufig auch ein Zurrdraht (Cerclage) eingesetzt, der zusätzliche Stabilität verleiht. Die Stabilität und Straffheit der Sehne ist für ein einwandfreies Funktionieren des Beinstreckapparates unerlässlich. Die Nachbehandlung erfolgt in der Regel in einer beweglichen Schiene (Orthese). Die Empfehlung der Sportwiederaufnahme ist wie bei der Achillessehne recht zurückhaltend zu stellen.

Schenkelhalsbrüche (hüftkopffern), per- und subtrochantäre Brüche: Diese Brüche sind operativ zu behandeln, eine konservative Therapie ist allenfalls seltensten Ausnahmefällen vorbehalten. In Abhängigkeit der genauen Bruchform führen wir im Wesentlichen zwei Operationsmethoden durch. Es kommt entweder ein Spezialnagel, oder eine spezielle Platte (DHS) zum Einsatz.
Nach der Operation kann der Patient zumeist das operierte Bein sofort (Teil-)belasten. Für den jüngeren Patienten empfehlen wir die Materialentfernung nicht vor einem Jahr nach der Operation, bei älteren Patienten kann es dauerhaft verbleiben.

Kontakt

Krankenhaus der Augustinerinnen
Klinik für Allgemein-, Visceral-, Thorax- und Unfallchirurgie
Jakobstraße 27 – 31
50678 Köln

Chefarzt:
Prof. Dr. med. K. Tobias E. Beckurts


Sekretariat:
Angelika Diefenthal
Fon: 0221/3308-1301
Fax: 0221/3308-1559


Notfallambulanz:
Fon: 0221/3308-1600, -1601
Fax: 0221/3308-1606

Station Lidwina
Fon: 0221/3308-1481

Station Maternus
Fon: 0221/3308-1421

Station Donatus
Fon: 0221/3308-5200

Station Ursula
Fon: 0221/3308-1521

Lage

Sie finden uns im 1. OG, Station Donatus/Maternus und im 5. OG, Station Ursula

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