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Thoraxradiologie

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Fall 1

Diagnose: Lungenembolie
Der Abbruch einer Lungenarterie als direktes Zeichen ist nur selten zu erkennen. Die Minderdurchblutung des betroffenen Lungenabschnittes führt zu einer Hypertransparenz (Westermark-Zeichen). Eine periphere Lungeninfarzierung resultiert in einer umschriebenen Verdichtung (Hampton Hump).
Aufgrund der Geschwindigkeit der Untersuchung und der Verfügbarkeit eignet sich die CT am Besten. Füllungsdefekte der Pulmonalarterien lassen sich auch in der MR-Angiographie nachweisen. Die Beurteilung des Lungenparenchyms ist jedoch schlechter. Zur Beurteilung peripherer bzw. chronischer Lungenembolien hat immer noch die Szintigraphie (Ventilatio-Perfusion) ihre Bedeutung.
Bei einem einseitigen Geschehen sind nichtembolische Ereignisse wahrscheinlicher wie: mediastinale bzw. hiläre Raumforderungen, Aortenaneurysma bzw. -dissektion, Pulmonalarterienhypoplasie bzw.
-agenesie, ein Z.n. Pneumektomie oder ein Sarkom der Pulmonalarterie.
Sonographische Abklärung der Becken-Beinvenen zum Ausschluss einer Thrombose. Häufig werden nach dem Nachweis einer Lungenembolie in derselben computertomographischen Untersuchung die Venen des kleinen Beckens mit abgeklärt.
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